Fristverlängerung


SONDERFRISTEN - Coronavirus (SARS-CoV-2)
(Stand: 25.03.2020)

Die folgenden Regelungen gelten bis auf weiteres.


Die DAkkS und der GKV-Spitzenverband werden die weiteren Entwicklungen rund um die Pandemie genau beobachten und bei Bedarf weitere Maßnahmen beschließen und ggf. bestehende Maßnahmen aktualisieren. Die AfP wird diese Handlungsanweisungen in ihrem PQ-Verfahren umsetzen.

Um Leistungserbringer (z.B. Apotheken), die neben der Versorgung mit Hilfsmitteln auch im Zusammenhang mit der Ausbreitung von SARS-CoV-2 systemrelevante Versorgungen durchführen und aufrechterhalten müssen, in dieser schwierigen Zeit bestmöglich zu entlasten, ist entsprechend dem Dokument IAF ID 3:2011 eine erweiterte Frist zulässig. Der von der DAkkS vorgegebene Zeitrahmen (maximale Frist 6 Monate), wird ab sofort bei allen Erst-, Re-PQ- und Änderungsanträgen sowie bei allen ab sofort von der AfP angeforderten Überwachungsaudits berücksichtigt.

 

Fristverlängerung bei Erst-, Re-PQ- und Änderungsanträgen: maximal 2 Monate

 

Dies ist bis zur maximalen Frist (ggf. mehrfach) möglich. Insgesamt darf eine Bearbeitungszeit von 6 Monaten, beginnend ab der ersten Fristsetzung durch die AfP, nicht überschritten werden.
(z.B.: 20 AT = 1 Monat + 2 Monate Fristverl.+ 2 Monate Fristverl. + 1 Monat Fristverl. max. möglich)

Der Antrag auf Fristverlängerung muss formlos schriftlich (z.B. per Mail) mit Angabe des Aktenkennzeichens und der Betriebsstätte) gestellt und entsprechend begründet werden.

Bitte beachten Sie bei einem RE-Präqualifizierungsverfahren, dass durch eine Fristverlängerung die Laufzeit der aktuell gültigen Präqualifizierung nicht verlängert wird. Gemäß § 126 Abs. 1a Satz 5 SGB V sind die Zertifikate auf höchstens fünf Jahre zu befristen.

 

Fristverlängerung bei Überwachungsaudit: maximal 2 Monate

 

Dies ist bis zur maximalen Frist möglich. Insgesamt darf eine Bearbeitungszeit von 6 Monaten, beginnend ab der ersten Fristsetzung durch die AfP, nicht überschritten werden. (z.B.: 4 Monate Einreichfrist + 2 Monate Fristverlängerung max. möglich)

 

Der Antrag auf Fristverlängerung muss formlos schriftlich (z.B. per Mail) mit Angabe des Aktenkennzeichens und der Betriebsstätte) gestellt und entsprechend begründet werden.