Leistungen der AfP



Antragsverfahren
Sie können Ihren Antrag auf Präqualifizierung bei uns einreichen. Nutzen Sie den Antrag für Ihre Berufsgruppe.

 

Durchführung der Präqualifizierung gemäß Norm DIN EN ISO/ IEC 17065

Im April 2017 wurde das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz HHVG) vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Im Zuge dessen erlosch die Präqualifizierungsvereinbarung zwischen den Präqualifizierungsstellen und dem GKV-Spitzenverband. Die Überwachung der Präqualifizierungsstellen obliegt jetzt der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS). Dies hatte zur Folge, dass sich alle Präqualifizierungsstellen bei der DAkkS akkreditieren lassen müssen.

Grundlage für die Akkreditierung der Präqualifizierungsstellen ist die DIN EN ISO/ IEC 17065 "Konformitätsbewertung - Anforderungen an Stellen, die Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zertifizieren". Ergänzt wird dieses Regelwerk durch die Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes (Kriterienkatalog), die weiterhin bestehen bleiben. Die AfP ist seit dem 11.02.2019 akkreditiert.


Dokumentenprüfung

Wir prüfen Ihre Dokumente im Rahmen der Evaluation gemäß den Vorgaben von DIN EN ISO/ IEC 17065.

 

Betriebsbegehungen

Betriebsbegehungen sind zur Festellung der Konformität bei einigen Scopes Bestandteil des Präqualifizierungsverfahrens. Wir führen Betriebsbegehungen mit eigenen Begehern oder beauftragten, akkreditierten Vertragspartnern durch.

Nachreichung fehlender Unterlagen
Sobald ein Antrag bei uns eingegangen ist, erhalten Sie spätestens innerhalb von 10 Arbeitstagen eine Information darüber, ob Ihr Antrag vollständig ist. Fehlende Unterlagen können in einer Frist von 20 Arbeitstagen nachgereicht werden. Die Frist zur Nachreichung der Unterlagen kann auf Wunsch einmalig um 6 Wochen verlängert werden.

Austellung von Zertifikaten
Nach Feststellung der Konformität erhalten Sie ein Zertifikat mit 5-jähriger Gültigkeit.

Information der Krankenkassen
Über das Ergebnis des Präqualifizierungsverfahrens erhält der GKV-Spitzenverband eine elektronische Benachrichtigung, die alle relevanten Informationen zur Reichweite der Versorgungsberechtigung enthält. Der GKV-Spitzenverband leitet diese Informationen an alle Krankenkassen weiter.