Der Welttag des Sehens, Teil der jährlich stattfindenden Woche des Sehens, ist ein wichtiger globaler Aktionstag zur Sensibilisierung für Sehbehinderung und Blindheit. Er soll Verständnis für die Herausforderungen und Bedürfnisse der vielen betroffenen Menschen fördern und ihre Lebensqualität verbessern.
Die Woche des Sehens wird vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) in Partnerschaft mit der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG) dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit e.V. (DKVB) sowie der Selbsthilfevereinigung Pro Retina Deutschland e. V. durchgeführt.
Ins Leben gerufen wurde der Welttag des Sehens von der International Agency for the Prevention of Blindness (IAPB) in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Weltweit sind laut WHO mehr als eine Milliarde Menschen von Sehbeeinträchtigungen betroffen – sei es im Nah- und/oder Fernbereich. Sehbehinderungen und Blindheit können das Leben der Betroffenen nachhaltig beeinflussen und sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten deutlich einschränken.
Die Ursachen für Sehbehinderungen sind vielfältig: Grauer Star, unkorrigierte Brechungsfehler, altersbedingte Makuladegeneration, Glaukom, diabetische Retinopathie, Infektionen und Verletzungen. Viele dieser Einschränkungen sind vermeidbar oder behandelbar, insbesondere bei frühzeitiger Diagnose und Zugang zu medizinischer Versorgung.
Und präqualifizierte Hilfsmittelanbieter stellen sicher, dass Patienten optimal mit Hilfsmitteln versorgt werden und auf eine kompetente sowie verlässliche Beratung vertrauen können.


