Häufige Fragen und Antworten

Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema der Präqualifizierung. Die Antwort zu einer Frage wird angezeigt, wenn Sie die Frage anklicken.

 

Was hat es mit der Präqualifizierung auf sich?

An Hilfsmittelversorgungsverträgen kann nur teilnehmen, wer die Voraussetzungen für eine ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung der Hilfsmittel erfüllt (§ 126 Absatz 1 Satz 2 SGB V).

Die Präqualifizierung (PQ) bestätigt das Vorliegen dieser Voraussetzungen. Sie wird einmal für eine unbestimmte Anzahl von Verträgen durchgeführt. Nach erfolgter Präqualifizierung wird diese automatisch in einem zentralen Verzeichnis registriert. Dieses Verfahren lässt den Nachweis der Eignung gegenüber jeder einzelnen Krankenkasse entfallen.

Wann brauche ich die Präqualifizierung?

Immer dann, wenn in einem Hilfsmittelliefervertrag einer Krankenkasse die Präqualifizierung gefordert wird.

Welche Vorteile bietet die Präqualifizierung den Leistungserbringern?

Die Präqualifizierungsbestätigung ist von allen Krankenkassen zu akzeptieren, auch von jenen, die sie nicht explizit bei Vertragsverhandlungen verlangen. Einzelfallprüfungen hinsichtlich der grundsätzlichen Eignung zur Teilnahme an der Hilfsmittelversorgung entfallen, wodurch der Aufwand minimiert wird.Die Präqualifizierungsbestätigung gilt für fünf Jahre. Der GKV-Spitzenverband wird automatisch durch die Präqualifizierungsstellen informiert und stellt diese Informationen den Krankenkassen zur Verfügung.

Neben der Präqualifizierung können die Krankenkassen noch weitere Voraussetzungen für den Beitritt zu einem Liefervertrag festlegen, die z.B. durch Zertifikate belegt werden müssen. Dies dürfen aber nur auf den konkreten Auftrag bezogene Anforderungen sein, nicht solche, welche die grundsätzliche Eignung zur Hilfsmittelversorgung betreffen.

Wie und wo werde ich präqualifiziert?

Nur vom GKV-Spitzenverband benannte Präqualifizierungsstellen (PQS) können Leistungserbringer präqualifizieren. Die aktuelle Liste der PQS wird auf der Website des GKV-Spitzenverbandes veröffentlicht. Bundesweit gibt es derzeit 20 PQS. Die AfP-Agentur für Präqualifizierung GmbH, Eschborn, hat sich auf Apotheken spezialisiert. Sie ist ein Tochterunternehmen der MGDA-Marketing-Gesellschaft Deutscher Apotheker mbH, Eschborn.

Die AfP präsentiert sich im Internet unter www.afp-da.de. Dort können auch alle wichtigen Informationen und Unterlagen zu Präqualifizierung eingesehen und heruntergeladen werden.

Wie bekomme ich einen Apotheken-Antrag für die Präqualifizierung?

Der aktuelle Apotheken-Antrag kann von der Startseite der AfP-Website www.afp-da.de heruntergeladen und ausgedruckt werden. Sollten Sie keinen Internetzugang zur Verfügung haben, versendet die AfP den Antrag auch per Post.

Wie bearbeite ich den Apotheken-Antrag und wer kann helfen?

Der Apotheken-Antrag der AfP wurde um Erläuterungen und Hinweise ergänzt. Diese Ausfüllhilfen unterstützen die Antragssteller und stellen sicher, dass der Aufwand minimiert wird. Bitte besonders beachten:

  • Erklärungen sind anzukreuzen
  • Nachweise sind in Form von Kopien und Fotos dem Antrag beizufügen
  • Der Antrag muss eigenhändig unterschrieben sein (wird Bestandsschutz beantragt ist eine zweite Unterschrift erforderlich)

Die AfP und die von ihr beauftragten externen Stellen helfen gerne beim Ausfüllen. Offene Fragen werden am Telefon oder schriftlich (per Mail) beantwortet.

Externe Stellen der Bundesländer stehen mit ihrem Service für Sie bereit. Eine Übersicht befindet sich in der Rubrik Unsere Partner.

Was kostet die Präqualifizierung?

Die Präqualifizierungsstellen haben sehr unterschiedliche Entgeltstrukturen. Die Gebühr pro Antrag pro Apotheken-Betriebsstätte beträgt nach aktueller Entgelttabelle bei der standeseigenen AfP einmalig pauschal EUR 175,- zzgl. MwSt.

Änderungen des fachlichen Leiters werden pauschal mit EUR 50,- zzgl. MwSt. und sonstige Vorgänge mit EUR 40,- zzgl. MwSt. berechnet.

Die AfP ist damit im Markt die günstigste Präqualifizierungsstelle für Apotheken (Stand: 01. Jan. 2017)

 

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